Zurück in die Zukunft

Den Titel hab ich wie immer passend ausgewählt. Erstens weil ‘Back to the Future’ einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist und zweitens weil ich mit meinen Blogposts nach wie vor hinterherhinke. Um ein bisschen aufzuholen, unterbreche ich hiermit meine tiefmeditative Prüfungslernphase (auch bekannt als “eigentlich scherts mi net”) um euch von Neujahr und den vergangenen Wochen zu berichten.

Nachdem wir Weihnachten recht isoliert verbracht haben, die Portugiesen scheinen die Zeit um Weihnachten fast ausschließlich in ihren Häusern zu verbringen, sind sie ja näher Silvester gekommen ist, alle wieder aus ihren Verstecken ausgebrochen. Bis zum 31. war ich mir noch nicht sicher wohin und was tun, denn es gab recht viele Optionen. Schlußendlich haben wir uns dann entschieden, zu einem Freund zu gehen, der uns fürs Abendessen eingeladen hat. wir waren dann dort auch ziemliche viele Leute in einer riesigen Wohnung und es war echt eine gute Einstimmung auf Silvester.


Wie man auf dem letzten Bild sehen kann, haben wir uns dann nach dem Abendessen auch schon auf den Weg in die Stadt gemacht und zwar mit der Metro, die ich mir inzwischen eigentlich schon gar nicht mehr wegdenken kann…
Wir wollten auf jeden Fall nach Belém, was schon ein bisschen am Rand der Stadt ist, weswegen wir auch nach der Metro noch einen Bus nehmen mussten. Jedoch waren die Busse alle so voll, das wir erst einen warten mussten und dann noch einige Leute aus der Gruppe verloren haben. Der Bus in dem wir schlußendlich gelandet sind war soo voll, dass wir wie Sardinen nebeneinander gestanden sind. Umfalleln unmöglich. Gottseidank, denn die Busfahrer hier in Portugal sind nicht gerade zimperlich, aber auch daran gewöhnt man sich ;)
eine Höllenfahrt später waren wir dann schließlich in Belém angekommen, wo alle Leute nur in eine Richtung pilgerten.

Dort (beim Torre de Belem) war nämlich ein Konzert und jede Menge Leute. Es war ähnlich wie auf einem österreichischen Musikfestival, matschig, laut und lustig!
am Höhepunkt gabs dann ein Feuerwerk über dem Tejo (dem Fluß) welches aber kaum mit den großartigen Feuerwerken in Stübing mithalten könnte :)
Zu einem späteren Zeitpunkt, bewegte sich die Masse dann wieder gen Innenstadt wo diverse Neujahrsparties stattfanden. Merkwürdigerweise organiesierte die Stadt diesmal tatsächlich genug Nachtbusse um die Mengen wieder zurück in die Stadt zu bringen (ich habe hier schon anderes erlebt).
Wir haben auf dem Rückweg sogar einen Sitzplatz bekommen.
Ich war während dieser Busfahrt dann schon so müde, dass wir danach direkt den Bus nach Hause genommen haben. Das war Silvester, oder wie die es hier nennen: passagem de ano!
Hiermit ein ganz leicht verspätetes ‘Bom ano novo’ für euch alle!

~ von stephanundnicki am 21. Januar 2010.

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